StVP-Gödl/Schnabel: „Steirerinnen und Steirer haben lange genug gewartet – A9-Ausbau muss umgesetzt werden“

Steirische Volkspartei bekräftigt langjährige Forderung nach dritter Spur südlich von Graz | Pendler, Anrainer und Wirtschaft brauchen rasche Entlastung.

 

(Graz, 7. Oktober 2026) – Eine klare Absage an die neuerliche Forderung nach einem Stopp des A9-Ausbaus kommt von ÖVP-Klubobmann Ernst Gödl und ÖVP-Verkehrssprecher Joachim Schnabel. Die beiden Nationalratsabgeordneten und Bezirksparteiobleute von Graz-Umgebung und Leibnitz bekräftigen angesichts neuerlicher Widerstände ihre Unterstützung für den dreispurigen Ausbau zwischen Graz und Wildon. Das bereits beauftragte Projekt müsse zügig umgesetzt werden.

 

„Die Steirerinnen und Steirer im Süden von Graz haben lange genug gewartet. Tausende Pendlerinnen und Pendler stehen regelmäßig im Stau, während sich der Ausweichverkehr durch unsere Gemeinden schiebt. Jeder weitere Aufschub verlängert diese Belastung. Unsere Haltung ist deshalb unmissverständlich: Der Ausbau der A9 muss umgesetzt werden“, betont Klubobmann Gödl.

 

Gerade für die Gemeinden entlang der Autobahn sei die dritte Spur von zentraler Bedeutung. Gödl, erklärt: „Wenn die Autobahn überlastet ist, landet der Verkehr vor den Haustüren in unseren Orten. Unser Ziel ist, den Ausweichverkehr wieder zurück auf die Autobahn zu bringen und die Ortsdurchfahrten zu entlasten. Wer jetzt einen Ausbaustopp fordert, muss sich auch an den Folgen für die betroffene Bevölkerung messen lassen.“

 

ÖVP-Verkehrssprecher Schnabel unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung des Vorhabens: „Die A9 ist eine Lebensader für unsere Region. Eine leistungsfähige Verkehrsverbindung ist die Grundlage für Arbeitsplätze, Wettbewerbsfähigkeit und die Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts. Unsere Betriebe und ihre Beschäftigten brauchen Verlässlichkeit.“ Das Projekt nach jahrelangen Diskussionen erneut grundsätzlich infrage zu stellen, ist das völlig falsche Signal.“

 

Der Ausbau ist eine langjährige und zentrale Forderung der Steirischen Volkspartei. Nachdem dieser im September 2025 angekündigt worden war, folgte im April 2026 der Auftrag des Verkehrsministeriums an die ASFINAG zur Umsetzung. „Dieser Auftrag war ein wichtiger Schritt. Jetzt erwarten wir, dass daraus auch die dringend notwendige Entlastung für unsere Region wird. Eine weitere Warteschleife ist den Menschen nicht zuzumuten“, so Schnabel“ und ergänzt: „Jeden, der über einen möglichen Verlust von Flächen entlang der bestehenden Autobahn spricht, lade ich ein, sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Dann wird schnell klar, dass keine wertvollen Böden in Gefahr sind, im Gegenteil: Wertvoll ist der Ausbau der A9 für die gesamte Region im Süden von Graz.“

 

Zugleich bekennen sich Gödl und Schnabel zum weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Investitionen in Bahn und Bus sowie eine leistungsfähige Straßeninfrastruktur müssten gemeinsam gedacht werden. „Wir brauchen attraktive Öffis und eine funktionierende A9. Für viele Menschen ist das Auto im Alltag weiterhin notwendig. Eine Verkehrspolitik mit Hausverstand muss diese Lebensrealität ernst nehmen“, betonen die beiden Abgeordneten und Bezirksparteiobmänner.

 

Gödl und Schnabel appellieren daher an Verkehrsministerium und ASFINAG, den eingeschlagenen Weg konsequent fortzusetzen und den Ausbau zügig voranzutreiben: „Die Entscheidung ist getroffen, der Auftrag erteilt. Jetzt geht es darum, dieses zentrale Infrastrukturprojekt für unser Zukunftsland Steiermark umzusetzen.“