100 Tage Klubobmann

„Die Klubobleute sind die Kapitäne im Parlament“

Mit diesem Satz beschrieb Ernst Gödl kürzlich einer Journalistin des Standard, die ihn einen Tag lang durch seinen Wahlkreis begleitete, seine neue Aufgabe. Wie viel Verantwortung mit dem Amt des Klubobmanns verbunden ist, zeigten die ersten 100 Tage deutlich: Zäh waren die Verhandlungen zur Wehrdienstreform. Am Ende standen ein tragfähiger Kompromiss und ein gutes Ergebnis für das Land. Dazu kam ein Arbeitsgespräch in Brüssel zum EU-Migrationspakt, der im Juni in Kraft getreten ist. Ebenfalls auf der Agenda stand ein erstes gemeinsames Gespräch mit den Klubobleuten von NEOS und SPÖ bei Bundespräsident Van der Bellen in der Hofburg.

In Wien spielt sich für Gödl derzeit das meiste ab. Am Wochenende ist er aber trotzdem zu Hause in der Region. Dort nahm er etwa an der Siegerehrung des Landjugend-Bundesentscheids im Sensenmähen in Preding teil. Beim Hoffest des Bauernbundes Windhof in Semriach war er ebenfalls zu Gast. Und auch beim Kirtag in seiner Heimatgemeinde Dobl durfte er nicht fehlen. Der neue Job bringt viel Verantwortung mit sich. „So wichtig die Arbeit in Wien ist, so wichtig bleibt mir der enge Kontakt zu meiner Heimatregion. Genau da entsteht die Rückkoppelung: Dort hole ich mir die Themen, für die ich mich in Wien einsetze“, betont Ernst Gödl.