Das Statut sowie die Geschäftsordnung der Steirischen Volkspartei in aktueller Fassung.
Starkes 30-köpfiges Kandidatenteam des Bauernbundes Graz und Umgebung präsentiert
Mit neuem Schwung, einem engagierten Team sowie großer Geschlossenheit startet der Steirische Bauernbund im Bezirk Graz und Umgebung in die bevorstehende Landwirtschaftskammerwahl am 25. Jänner 2026. Die offizielle Kandidatenpräsentation macht deutlich: Mit der Neuaufstellung verbindet der Steirische Bauernbund Erfahrung mit frischem Elan und setzt damit weiterhin auf eine starke und zukunftsorientierte Interessensvertretung für die steirische Land- und Forstwirtschaft sowie den ländlichen Raum.
Ein starkes Zeichen für Verlässlichkeit und Durchsetzungskraft ist Landwirtschaftskammerpräsident und der praktizierende Milch- und Waldbauer Andreas Steinegger, der als Spitzenkandidat für eine verbindende, gut vernetzte und praxisnahe Interessenvertretung steht. In der Vergangenheit trugen viele Erfolge unter seiner Führung die Handschrift des Bauernbundes – von der Senkung des Schutzstatus des Wolfes auf EU-Ebene über die breite Zustimmung zur Initiative „Stopp Laborfleisch“ im Europäischen Parlament bis hin zur Vereinfachung der Entwaldungsverordnung und der Anhebung der Buchführungspflicht auf eine Million Euro. Gleichzeitig betont Steinegger, dass noch viel Arbeit vor uns liegt: „Die Gemeinsame Agrarpolitik muss weiterhin eigenständig, fair und inflationsangepasst sein, um die Einkommen der Bauern zu sichern und die Weiterentwicklung des ländlichen Raums zu gewährleisten. Beim Eigentum muss künftig stärker mit den Eigentümerinnen und Eigentümern gesprochen werden – nicht nur über das Eigentum. Und bei Stallum- oder Neubauten braucht es einfachere und schnellere Verfahren. Tierwohl braucht gute Haltung, aber vor allem Planbarkeit.“
Zur Mercosur-Abstimmung stellt Steinegger klar: „Ein Nein blieb ein Nein, weil sich die starke bäuerliche Interessenvertretung in der Steiermark und in Österreich durchgesetzt hat. Den Umfaller hat es durch die Rechten in Italien gegeben.“ Deshalb fordert er eine durchgängigen verpflichtende Herkunftskennzeichnung für alle Lebensmittel in der Gastronomie bis hin zu verarbeiteten Produkten, gleiche Produktionsstandards für Importe aus Drittstaaten sowie konsequente Kontrollen und krisenfeste Schutzklauseln, die bei drohenden Marktverwerfungen verlässlich absichern.
An seiner Seite hebt mit Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Maria Pein die große Bedeutung und Leistungsvielfalt der Landwirtschaftskammer hervor: Als gesetzliche Interessensvertreterin für Bauern und Grundbesitzer verfügt die Kammer über politisches Mitspracherecht, entsendet Vertreterinnen und Vertreter in zahlreiche Beiräte und Kommissionen und bietet eine breite Palette an Beratungsdienstleistungen. Pein dazu: „Allein im vergangenen Jahr wurden rund 120.000 Beratungsstunden geleistet und 22.000 Teilnahmen an LFI-Weiterbildungskursen verzeichnet, die über die ländliche Entwicklung gefördert werden und als konkrete Dienstleistung den bäuerlichen Betrieben direkt zugutekommt. Darüber hinaus wurden zu 230 Gesetzes- und Verordnungsentwürfen Stellung genommen.“ Pein betont zudem als österreichweite Vertreterin im Verwaltungsrat die Bedeutung einer starken sozialen Absicherung über die SVS, macht aber klar, dass auch hier verantwortungsvoll mit Mitteln umzugehen ist.
Auch auf Bezirksebene tritt ein starkes Bauernbund-Team mit 30 Kandidatinnen und Kandidaten aus allen agrarischen Branchen und Altersgruppen zur LK-Wahl 2026 an. Besonders erfreulich ist der hohe Anteil engagierter Frauen, die mit Kompetenz, Innovationsgeist und Praxiserfahrung einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Landwirtschaft leisten. Kammerobmann und Spitzenkandidat Manfred Kohlfürst betont in Richtung Pflanzenschutz: „Pflanzenschutz braucht einen vollen, praxistauglichen Werkzeugkasten statt ideologischer Verbote – nur so lassen sich Erträge, Kulturvielfalt und Versorgungssicherheit sichern und die heimische Landwirtschaft wettbewerbsfähig halten.“
Mit der Neuaufstellung setzt der Steirische Bauernbund im Bezirk Graz und Umgebung klare inhaltliche Schwerpunkte für die kommenden Jahre:
1. Ob es um Mountainbiken, Wegerechte, Vertragsnaturschutz, Almbesuche oder Haftungsfragen geht: Der Respekt vor dem Eigentum der Grundbesitzerinnen und Grundbesitzer hat absoluten Vorrang.
2. Der Steirische Bauernbund steht für einen vollen, praxistauglichen Werkzeugkasten im Pflanzenschutz mit rascheren Zulassungsverfahren und gegenseitiger Anerkennung von Wirkstoffen innerhalb der EU. Ideologisch motivierte Verbote werden abgelehnt, da sie Kulturvielfalt, Erträge und Versorgungssicherheit gefährden. Pflanzenschutz muss wirksam, verantwortungsvoll und bürokratiearm möglich sein, um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Landwirtschaft zu sichern.
3. Mehr Entscheidungsfreiheit für unsere Höfe: Der Bauernbund ist auch der Bund für junge Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer. Gesetzesvorlagen – gerade bei Stallum- oder Neubauten – müssen vereinfacht werden, damit junge Hofübernehmer investieren und geforderte Aufzeichnungen, u.a. beim Austreiben der Kühe, müssen reduziert werden, da diese Schreiberei nicht notwendig ist. Wir brauchen mehr Autonomie, mehr Mitspracherecht entlang der Wertschöpfungskette und weniger bevormundende Vorgaben.
4. Starke Agrarpolitik auch nach 2027: Der Bauernbund lehnt die von der EU-Kommission angedachten Kürzungen der Agrargelder um rund 20 Prozent klar ab und tritt für eine eigenständige, faire und inflationsangepasste Gemeinsame Agrarpolitik mit Erhalt des bewährten Zwei-Säulen-Systems ein.
„Wer die Land- und Forstwirtschaft ernst nimmt, muss jeden Tag für sie kämpfen – nicht nur im Wahlkampf“, so Präsident Steinegger. „Der Steirische Bauernbund ist die einzige bäuerliche Interessensvertretung, die mit einem starken Netzwerk von der Gemeinde bis nach Brüssel die Interessen unserer Bäuerinnen und Bauern vertreten kann. Und der Bauernbund hat in der Vergangenheit bewiesen, wie wirkungsvoll eine starke Interessenvertretung ist.“
Der Steirische Bauernbund im Bezirk Graz und Umgebung geht damit geschlossen, motiviert und mit neuem Schwung in die Landwirtschaftskammerwahl.



Unsere Geschichte
Das Palais Galler
Unsere Landtagsabgeordneten
Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl
Unsere Abgeordneten im Nationalrat
Unsere Mitglieder im Bundesrat

STARKE STEIERMARK.
Unsere Werte und Grundsätze