Das Statut sowie die Geschäftsordnung der Steirischen Volkspartei in aktueller Fassung.
Steirische Volkspartei begrüßt länderübergreifenden Einsatz für bessere Rahmenbedingungen für Österreichs Flughäfen
(Graz, 27. Oktober 2026) – Der Landesgeschäftsführer der Steirischen Volkspartei, Bgm. Georg Preßler, begrüßt, dass sich mittlerweile Stimmen aus allen österreichischen Bundesländern mit internationalen Flughafenstandorten für die Abschaffung der Flugabgabe einsetzen. Landesparteiobfrau Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom hatte diese Forderung bereits im diesjährigen ORF-Sommergespräch auf die politische Tagesordnung gebracht. Die wachsende Unterstützung aus den Bundesländern unterstreicht für Preßler, wie dringend die Bundesregierung in dieser Standortfrage handeln muss.
„Landeshauptmann-Stv. Khom hat bereits mehrfach betont, dass die Flugabgabe nicht zum Standortkiller werden darf. Dass am vergangenen Freitag der letzte Flug von Graz nach Wien abgehoben ist, unterstreicht einmal mehr die Dringlichkeit, die Flugabgabe abzuschaffen und damit den Wirtschaftsstandort Steiermark zu stärken. Denn der internationale Wettbewerb um Airlines und Flugverbindungen wird zunehmend härter. Hohe Standortkosten schwächen die Wettbewerbsfähigkeit unserer regionalen Flughäfen. Wir müssen uns deshalb ehrlich fragen, ob wir den Verlust von Wertschöpfung, Arbeitsplätzen und internationalen Verbindungen in Kauf nehmen wollen. Die Flugabgabe muss auch danach beurteilt werden, was sie für unseren Standort bedeutet. Unsere Flughäfen sichern die internationale Erreichbarkeit der Bundesländer. Gerade der Flughafen Graz ist damit von zentraler Bedeutung für Wirtschaft, Tourismus und Wissenschaft in der Steiermark“, betont Preßler.
Für Abflüge von österreichischen Flughäfen müssen Fluggesellschaften grundsätzlich eine Abgabe von zwölf Euro pro Passagier entrichten. Bei Flügen unter 350 Kilometern sind es 30 Euro. Andere EU-Staaten, darunter auch Nachbarländer Österreichs, verzichten hingegen auf eine solche Abgabe. Wie intensiv der Wettbewerb zwischen den Flughafenstandorten ist, zeigt die Entwicklung der Passagierzahlen: Der Flughafen Bratislava verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Zuwachs von 123 Prozent, Ljubljana legte um 15 Prozent zu. Österreich verliert unterdessen wichtige Flugverbindungen: Ryanair hat sein Streckennetz reduziert, Eurowings das in Graz stationierte Flugzeug abgezogen. Am vergangenen Freitag, dem 23. Oktober, hob zudem der letzte Flug von Graz nach Wien ab.



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