Steirische Volkspartei Graz-Umgebung: rund 2,8 Millionen Euro für regionale Wärmeversorgung

307.504 Euro Landesförderung beschlossen | Landeshauptmann-Stv. Khom und LR Schmiedtbauer setzen auf heimische Biomasse und Energieunabhängigkeit

 

(Freitag, 2. Oktober 2026) – Ein Fernwärmeprojekt mit einem förderfähigen Investitionsvolumen von 2.785.344 Euro stärkt die regionale Wärmeversorgung im Bezirk Graz-Umgebung. Die Steiermärkische Landesregierung hat dafür in ihrer gestrigen Regierungssitzung eine Förderung in Höhe von 307.504 Euro beschlossen. Unterstützt werden Investitionen in eine Biomasse-Nahwärmeversorgung und das zugehörige Fernwärmenetz, um Haushalte und Betriebe mit erneuerbarer Wärme aus der Region zu versorgen.

 

Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom betont: „Je mehr Energie wir direkt in der Steiermark erzeugen können, desto weniger abhängig sind wir von internationalen Energiemärkten. Das gilt nicht nur für Strom, sondern genauso für unsere Wärmeversorgung. Mit regionaler Fernwärme und heimischer Biomasse nutzen wir Ressourcen, die bei uns vorhanden sind, halten Wertschöpfung in der Region und stärken die Versorgungssicherheit für Haushalte und Betriebe der Steirerinnen und Steirer. Genau deshalb unterstützen wir dieses Projekt im Bezirk Graz-Umgebung.“

 

„Wir müssen unsere Energieversorgung selbst in die Hand nehmen. Gerade bei der Wärme haben wir mit der Biomasse einen starken heimischen Energieträger. Wenn wir unsere eigenen Ressourcen nutzen, machen wir uns unabhängiger und halten gleichzeitig die Wertschöpfung im Land. Genau diesen Weg gehen wir mit dem Ausbau der Fernwärme konsequent weiter“, betont Energielandesrätin Simone Schmiedtbauer.

 

Konkret wird die Biomasse-Nahwärmeversorgung in der Marktgemeinde Deutschfeistritz unterstützt. Die Förderung umfasst Anlagenkosten und das Fernwärmenetz und stärkt damit die Infrastruktur für eine regionale, erneuerbare Wärmeversorgung.

 

Der Ausbau der Fernwärme ermöglicht es, mehr Haushalte und Betriebe mit erneuerbarer Wärme zu versorgen und fossile Energieträger schrittweise zu ersetzen. Davon profitiert auch die heimische Land- und Forstwirtschaft als Lieferantin regionaler Biomasse. Die beschlossenen Fördermittel stehen unter dem Vorbehalt der Bestätigung durch die zuständige Stelle des Bundes.