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UTL.: Nationalrat beschließt heute das Kinderkopftuchverbot – klares Signal für Kinderrechte und Freiheit im Schulalltag
„Heute setzen wir ein klares Signal: „Der Schutz unserer Kinder muss immer Vorrang haben – vor jedem sozialen Druck und vor Vorstellungen, die Mädchen in bestimmte Rollen drängen.“ erklärt ÖVP-Integrationssprecher Abg. Ernst Gödl anlässlich des Beschlusses des Kinderkopftuchverbots im Nationalrat. „Es geht nicht um ein Stück Stoff, sondern um die Freiheit junger Mädchen und darum, ihnen ein unbeschwertes Aufwachsen zu ermöglichen.“
Gödl betont, dass das Kopftuch für Kinder eine eindeutig belegte gesellschaftlich-historische Bedeutung habe: „Es ist ein Symbol weiblicher Unterordnung. Keine theologische Expertise verlangt ein Kopftuch für Kinder. Und viele muslimisch geprägte Staaten haben selbst klare Regeln für Minderjährige in Schulen.“
Kinder unter 14 Jahren seien nicht religionsmündig. „Sie können die Tragweite eines religiösen Symbols nicht beurteilen. Pädagogische und psychologische Expertisen zeigen: In diesem Alter entscheiden Kinder selten selbst, sie reagieren auf Loyalität, Erwartungsdruck oder Gruppenverhalten“, so Gödl. „Lehrkräfte berichten von zunehmendem Druck auf Mädchen und davon, dass Gleichaltrige immer öfter soziale Kontrolle ausüben. Diese Realität ist offensichtlich – und wir dürfen nicht wegsehen.“
Das heute beschlossene Gesetz sei fachlich gut begründet und rechtlich abgesichert. „Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hält klar fest, dass ein Staat im schulischen Kontext religiöse Symbole einschränken darf, wenn dies dem Schutz der Gleichheit und der Rechte anderer dient“, betont Gödl.
Besonders wichtig sei, dass der Staat nicht nur verbiete, sondern unterstütze: „Wir begleiten das Gesetz mit Maßnahmen wie Empowerment für Mädchen, Burschenarbeit, Elternarbeit und verstärkter Schulsozialarbeit. Wir stärken jene, die sonst kaum eine Stimme haben.“
Abschließend stellt Gödl klar: „In Österreich entscheidet ein Mädchen selbst über sein Leben – nicht die Familie, nicht die Community und nicht Influencer, die patriarchalen Muster verharmlosen. Mit diesem Gesetz sagen wir deutlich: In der Schule haben Freiheit und Selbstbestimmung Vorrang, nicht Zwang und Unterordnung.“



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